16Os42/89

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

13.10.1989

Geschäftszahl

16Os42/89

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 13.Oktober 1989 durch den Präsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Melnizky als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kießwetter, Hon.Prof. Dr. Steininger, Dr. Kuch und Dr. Markel als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Mag. Edelmann als Schriftführer, in der Strafsache gegen Franz S*** wegen Übertretung gegen die Sicherheit der Ehre nach §§ 488, 491 StG, AZ U 1049/65 des Bezirksgerichtes Leibnitz, über die Beschwerde des Franz S***, der Maria H*** und der Marianne H*** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz vom 10.August 1989, AZ 10 Bs 305/89, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den

 

Beschluß

 

gefaßt:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Text

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

In der oben bezeichneten Strafsache hat das Bezirksgericht Leibnitz mit Beschluß vom 2.März 1989, GZ U 1049/65-27, die von Franz S***, Maria H*** und Marianne H*** beantragte Wiederaufnahme des Verfahrens abgelehnt. Der dagegen erhobenen Beschwerde der Genannten gab das Landesgericht für Strafsachen Graz mit Beschluß vom 19.April 1989, AZ 1 c Bl 43/89, nicht Folge. Gegen diese Entscheidung haben Franz S***, Maria H*** und Marianne H*** Beschwerde an das Oberlandesgericht Graz ergriffen, das dieses Rechtsmittel mit Beschluß vom 8.Juni 1989, AZ 10 Bs 203/89, als unzulässig zurückwies. Auch gegen diesen Beschluß erhoben die Genannten Beschwerde, die das Oberlandesgericht Graz mit Beschluß vom 10.August 1989, AZ 10 Bs 305/89, als unzulässig zurückwies. Gegen den zuletzt bezeichneten Beschluß richtet sich die vorliegende Beschwerde des Franz S*** sowie der Maria H*** und der Marianne H***, die vom Oberlandesgericht Graz dem Obersten Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt wurde. Da diese Beschwerde gleichermaßen unzulässig ist, weil Erkenntnisse der Gerichtshöfe zweiter Instanz, die im Rechtsmittelverfahren ergangen sind, keiner weiteren Anfechtung unterliegen, war darüber spruchgemäß zu erkennen.