16Ok5/10

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

16.11.2010

Geschäftszahl

16Ok5/10

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Rekursgericht in Kartellrechtssachen durch die Präsidentin des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Irmgard Griss als Vorsitzende, die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Vogel und Univ.-Prof. Dr. Kodek sowie die fachkundigen Laienrichter Kommerzialräte Dr. Mraz und Dr. Ertl als weitere Richter in der Kartellrechtssache der Antragstellerin Bundeswettbewerbsbehörde, Wien 2, Praterstraße 31, wider die Antragsgegnerinnen (AG) 1. D***** AG, *****, 2. D***** GmbH, *****, 1. AG und 2. AG vertreten durch Dorda Brugger Jordis Rechtsanwälte GmbH in Wien, 3. DC D***** KG, *****, vertreten durch Saxinger Chalupsky & Partner Rechtsanwälte GmbH, 4. B***** GmbH, 5. B***** GmbH, 4. AG und 5. AG *****, beide vertreten durch Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Rechtsanwälte in Wien, 6. A***** GmbH, *****, 7. A***** GesmbH, *****, 6. AG und 7. AG vertreten durch Schönherr Rechtsanwälte GmbH in Wien, wegen Verhängung einer Geldbuße gemäß § 87 Abs 2 KartG 2005 iVm § 142 Z 1 lit a und lit d KartG 1988 sowie § 29 Z 1 lit a und lit d KartG 2005, im Verfahren über die Rekurse der Erst-, Zweit- und Drittantragsgegnerinnen gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Wien als Kartellgericht vom 26. März 2010, GZ 29 Kt 5/09-50, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Beschluss vom 4. Oktober 2010 wird in seinem Kopf dahin berichtigt, dass die Rechtsvertreterin der Drittantragsgegnerin richtig „Saxinger Chalupsky & Partner Rechtsanwälte GmbH“ zu lauten hat.

Das Kartellgericht hat den Parteien die Entscheidungsausfertigungen abzufordern und die Berichtigung darauf ersichtlich zu machen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die Drittantragsgegnerin ist im Rechtsmittelverfahren von jener Anwaltssozietät vertreten, der auch Dr. Christina Hummer (die allein im Kopf der Entscheidung als Vertreterin der Drittantragsgegnerin angeführt ist) angehört. Die offenbare Unrichtigkeit war gem §§ 430, 419 Abs 1 ZPO in Verbindung mit § 38 KartG, § 41 AußStrG zu berichtigen.