Kurztitel

Werkzeugbautechnik-Ausbildungsordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 344/1999 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 148/2011

§/Artikel/Anlage

§ 5

Inkrafttretensdatum

18.09.1999

Außerkrafttretensdatum

31.05.2011

Text

Praktische Prüfung

Prüfarbeit

§ 5. (1) Die Prüfarbeit hat nach Angabe der Prüfungskommission folgende Arbeitsproben zu umfassen:

1.

Eine mechanische Arbeitsprobe an einer rechnergestützten (CNC-) Werkzeugmaschine nach Vorgabe;

2.

eine fertigungstechnische Arbeitsprobe, wobei nach Angabe sämtliche nachstehende Fertigkeiten nachzuweisen sind:

a)

Zusammenbauen,

b)

Passen,

c)

Justieren,

d)

Funktionskontrolle.

(2) Die Prüfungskommission hat unter Bedachtnahme auf den Zweck der Lehrabschlußprüfung und die Anforderungen der Berufspraxis jedem Prüfling eine Prüfarbeit zu stellen, die in der Regel in sieben Stunden ausgeführt werden kann. Hiebei ist der Arbeitsprobe gemäß Abs. 1 Z 1 (mechanische Arbeitsprobe) eine Dauer von drei Stunden, der Arbeitsprobe gemäß Abs. 1 Z 2 (fertigungstechnische Arbeitsprobe) eine Dauer von vier Stunden zugrunde zu legen.

(3) Die Prüfarbeit ist nach neun Stunden zu beenden.

(4) Für die Bewertung der Prüfarbeit sind folgende Kriterien maßgebend:

1.

bei der mechanischen Arbeitsprobe:

a)

Maßhaltigkeit,

b)

Winkeligkeit und Ebenheit,

c)

fachgerechtes Programmieren;

2.

bei der fertigungstechnischen Arbeitsprobe:

a)

funktionsgerechter Zusammenbau,

b)

fachgerechtes Verwenden der richtigen Werkzeuge und Meßgeräte.