Kurztitel

Strahlenschutzverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 47/1972 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 191/2006

§/Artikel/Anlage

§ 28

Inkrafttretensdatum

19.02.1972

Außerkrafttretensdatum

31.05.2006

Text

6. Abschnitt

Personen, die mit der Wahrnehmung des Strahlenschutzes

betraut sind; Anforderungen und Aufgaben

 

§ 28. (1) Die für den Umgang von Strahleneinrichtungen oder den Betrieb von Strahleneinrichtungen zu medizinischen Zwecken zu bestellenden Strahlenschutzbeauftragten oder mit der Wahrnehmung des Strahlenschutzes zu betrauenden weiteren Personen haben nachzuweisen:

a)

den erfolgreichen Abschluß

(i) einer Hochschulausbildung medizinischer Richtung oder

(ii) einer Ausbildung einschlägiger naturwissenschaftlicher

oder technischer Richtung an einer Hochschule oder an einer berufsbildenden höheren Schule oder

(iii) einer Ausbildung im radiologisch-technischen Dienst gemäß

dem Bundesgesetz betreffend die Regelung des Krankenpflegefachdienstes, der medizinisch-technischen Dienste und der Sanitätshilfsdienste, BGBl. Nr. 102/1961, in der jeweils geltenden Fassung,

sowie

b)

eine Strahlenschutzausbildung gemäß Anlage 6, soweit die betreffende Person nicht bereits im Rahmen der Ausbildung gemäß lit. a einen Unterricht auf den in Anlage 6 angeführten Gebieten mit Erfolg besucht hat.

(2) Für den Betrieb von zahnmedizinischen Röntgeneinrichtungen im Rahmen der Betriebsstätte eines Dentisten genügt der Nachweis der Berechtigung zur selbständigen Ausübung des Dentistenberufes gemäß dem Dentistengesetz, BGBl. Nr. 90/1949, sowie einer Strahlenschutzausbildung gemäß Anlage 6.

(3) Überdies ist eine Beschäftigung im Ausmaß bis zu einem Jahr nachzuweisen, bei der eine ausreichende praktische Erfahrung für die in Betracht kommende Tätigkeit erworben werden konnte.