Kurztitel

Weingesetz 1985

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 444/1985 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 970/1993

§/Artikel/Anlage

§ 27a

Inkrafttretensdatum

31.12.1993

Außerkrafttretensdatum

31.12.2007

Beachte

Verfassungsbestimmung

 

Durch Art. 2 § 2 Abs. 3 Z 12, BGBl. I Nr. 2/2008, als nicht mehr

geltend festgestellt.

Text

Mengenbeschränkung

 

§ 27a. (Verfassungsbestimmung) (1) Weinbautreibende (Bewirtschafter von Weingartenflächen) dürfen je Ernte eines Jahrganges nicht mehr als die Hektarhöchstmenge an Prädikats-, Qualitäts- oder Landwein oder für deren Erzeugung bestimmten Weintrauben (Abs. 2) in Verkehr bringen.

(2) Die Hektarhöchstmenge beträgt je Hektar im Rebflächenverzeichnis eingetragener und bepflanzter Weingartenfläche für Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein 9 000 kg Weintrauben oder 6 750 l Wein.

(3) Wird die Hektarhöchstmenge (Abs. 2) überschritten, so darf die gesamte Menge der Ernte eines Jahrganges nur als Tafelwein in Verkehr gebracht werden.

(4) Weinbautreibende haben anhand der Rebflächenverzeichnisse Aufzeichnungen über ihre bepflanzten Weingartenflächen und die zulässigen Hektarhöchsterträge zu führen.