Kurztitel

Allgemeine Arbeitnehmerschutzverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 218/1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 450/1994

§/Artikel/Anlage

§ 27

Inkrafttretensdatum

01.01.1995

Außerkrafttretensdatum

31.12.1998

Beachte

Abs. 1 gilt gem. § 106 Abs. 3 Z 3 AschG, BGBl. Nr. 450/1994, als BG.

Abs. 2 bis 4 gelten gem. § 109 Abs. 2 AschG und gem. § 98 Abs. 2

B-BSG, BGBl. I Nr. 70/1999 als BG.

Zur Geltung gem. B-BSG als BG vgl. weiters § 104 B-BSG.

 

Abs. 1 tritt gem. AschG mit V, BGBl. II Nr. 368/1998, mit Ablauf des

31. 12. 1998 außer Kraft.

Abs. 2 erster Satz tritt gem. AschG mit V, BGBl. II Nr. 368/1998,

mit Ablauf des 31. 12. 1998 außer Kraft.

Abs. 2 bis 4 treten gem. AschG mit V, BGBl. II Nr. 164/2000, mit

Ablauf des 30. 6. 2000 und gem. B-BSG mit V, BGBl II Nr. 392/2002,

mit Ablauf des 31. 10. 2002 außer Kraft.

Text

Fahrtreppen, Fahrsteige

 

§ 27. (1) Fahrtreppen und Fahrsteige können als zusätzliche Verbindungen einzelner Geschosse verwendet werden; sie ersetzen jedoch nicht die nach § 26 erforderlichen Stiegen und Gänge. An jedem Ende von Fahrtreppen und Fahrsteigen muß ein ausreichend bemessener Stauraum vorhanden sein.

(2) Die Breite von Fahrtreppen und Fahrsteigen muß mindestens 0,40 m betragen. Fahrtreppen und Fahrsteige müssen so ausgebildet sein, daß keine Quetsch- oder Scherstellen auftreten. Sie müssen beidseitig Handläufe besitzen, die sich annähernd mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen wie die Stufen und Steige. Bei Stromausfall sowie bei Auftreten von Gebrechen, wie Bruch eines Tragmittels, muß die Fahrbewegung selbsttätig zum Stillstand kommen; Fahrtreppen und Fahrsteige müssen unabhängig von der Fahrtrichtung bei Stromausfall durch eine Bremse selbsttätig zum Stillstand gebracht und festgehalten werden.

(3) An jedem Ende von Fahrtreppen und Fahrsteigen muß eine leicht zugängliche und als solche bezeichnete Notausschaltvorrichtung angebracht sein, die gegen unbeabsichtigtes Betätigen geschützt sein muß.

(4) Fahrtreppen und Fahrsteige müssen vor ihrer Inbetriebnahme sowie nach größeren Instandsetzungen oder wesentlichen Änderungen durch eine Abnahmeprüfung auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden. Fahrtreppen und Fahrsteige müssen ferner durch Wiederkehrende Prüfungen mindestens einmal jährlich auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden. Fahrtreppen und Fahrsteige dürfen nur verwendet werden, wenn die vorstehenden Prüfungen durchgeführt wurden.