Kurztitel

Bibliotheksordnung für die Akademie der bildenden Künste

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 154/1993 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 176/1998

§/Artikel/Anlage

§ 10

Inkrafttretensdatum

27.05.1998

Beachte

Tritt für die jeweilige Universität der Künste zu dem Zeitpunkt außer Kraft, zu dem sie gemäß § 75 Abs. 2 KUOG die für sie bis dahin gültig gewesenen Bestimmungen des Kunsthochschul-Organisationsgesetzes bzw. des Akademie-Organisationsgesetzes nicht mehr anzuwenden hat (vgl. § 14 Abs. 2, BGBl. II Nr. 419/1999).

Text

Entlehnung von Werken der Bibliothek

§ 10. (1) Zur Entlehnung von Werken der Bibliothek sind berechtigt:

1.

Angehörige der Akademie;

2.

Angehörige anderer Wiener Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen;

3.

Angehörige anderer Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen, sofern sie ihren Hauptwohnsitz oder einen anderen Wohnsitz in Wien, Niederösterreich oder Burgenland haben;

4.

sonstige zur Bibliotheksbenützung berechtigte Personen, die

a)

einen Wohnsitz oder ihren Hauptwohnsitz in Wien, Niederösterreich oder Burgenland haben oder

b)

ihre Arbeits- oder Ausbildungsstätte in Wien und Umgebung haben oder

c)

zumindest an einem außerhalb der von lit. a umfaßten Orten in Österreich ihren Hauptwohnsitz, aber keinen anderen zumutbaren Zugang zu einer wissenschaftlichen Bibliothek haben, die das benötigte Fachgebiet betreut, soweit die Erfordernisse des Lehr- und Forschungsbetriebes dies zulassen.

5.

Juristische Personen und Unternehmungen, die ihren Sitz in Wien, Niederösterreich oder Burgenland haben oder durch eine ihrer in Wien, Niederösterreich oder Burgenland bestehende Dienststelle oder Außenstelle tätig werden, soweit die Erfordernisse des Lehr- und Forschungsbetriebs dies zulassen.

(2) Die Entlehnberechtigung ist nachzuweisen:

1.

Von Angehörigen der Akademie, vom Hochschulpersonal und von Angehörigen der Universitäten, die in einem Dienstverhältnis zum Bund stehen, durch den Dienstausweis;

2.

Von Studierenden durch den Ausweis für Studierende oder, sofern dies in der Benützungsordnung vorgesehen ist, durch die Entlehnkarte;

3.

Von sonstigen Personen durch die Entlehnkarte;

4.

Von Einrichtungen gemäß Abs. 1 Z 5 durch die Hinterlegung von bis zu drei Unterschriften von Bevollmächtigten, die der Bibliothek gegenüber zeichnungsberechtigt sind.

(3) Der Empfang der bestellten Werke ist durch Unterschrift zu bestätigen. Bei der Rückstellung ist dem/der Benützer/in der Empfangsabschnitt des Bestellscheins oder auf Wunsch eine schriftliche Bestätigung der Rückstellung auszuhändigen.

(4) Soweit ein entsprechendes künstlerisches, wissenschaftliches oder berufliches Interesse gegeben ist und die Erfordernisse des Lehr- und Forschungsbetriebs dies zulassen, kann der/die Bibliotheksdirektor/in im jeweiligen Einzelfall – oder im Einvernehmen mit dem Akademiekollegium auch in der Benützungsordnung – hinsichtlich der örtlichen Begrenzungen erweiterte Entlehnberechtigungen schaffen.